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Der Michelsberg

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Michelsberg Riesling Großes Gewächs 2005

Vom VDP Weingut Fitz-Ritter.
Klassischer Michelsberg Riesling mit reifen Fruchtnoten und ausgeprägter Mineralität in der Nase. Im Duft Weinbergspfirsich und etwas grüner Apfel mit klarer Limette. Im Mund dicht und mit ausgeprägter Michelsberg Kalkboden Mineralität. Ein Wein für jetzt und in drei bis vier Jahren. Mit der dichten Mineralität des Michelsberg Terroirs und der reduzierten Ertragsmenge der Großen Gewächse kann dieser Riesling mit Spaß und Laune soger zum Rumpsteak mit Röstzwiebeln genossen werden. Diesen Wein erhalten Sie zum Winzerpreis versandkostenfrei ab 6 Flaschen. Preis pro Flasche 19,00 € (6 Flaschen 114 €).
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Der Michelsberg im Dürkheimer Michel Frühjahr 2006

Der Name geht auf den heiligen Michael zurück zu dessen Ehren die St. Michaelskapelle den Michelsberg bis ins Jahr 1601 zierte und ursprünglich als Wallfahrtsziel diente. Das jährliche Treffen der Wallfahrer und die Verpflegung derselben legte auch den Grundstein für den heute als größtes Weinfest der Welt bekannten Wurstmarkt.

Der Dürkheimer Michelsberg wird urkundlich zum ersten mal 1155 als Weinlage erwähnt und ist somit die älteste benannte Lage der Pfalz. Über die Grenzen Bad Dürkheims hinaus ist der Michelsberg als vorzügliche Rieslinglage bekannt und so ist es nicht verwunderlich, dass von den 4,8 ha Rebfläche des Michelsberg etwa 90 % Rieslingreben sind. Was macht den Michelsberg aber genau zu einer „großen“ Rieslinglage?

Der Michelsberg wurde nie flurbereinigt, deshalb hat er sich nicht nur seinen natürlichen Charme, sondern auch einen gut durchlüfteten Boden und die wärmespeichernden alten Sandsteinmauern erhalten. Die nach Südosten hin in Terassenform abfallende Hanglage des 150 m hohen Michelsberg tut ein übriges um frühjährliche Frostschäden zu verhindern und dem Riesling eine lange Vegetationsperiode zu garantieren.

Da klingt es schon fast ein wenig ironisch, dass sich diese frostschützende Konstitution in der letzten Eiszeit durch einen nach Süden wachsenden Gletscher ergab. Dem Gletscher hat der Michelsberg widerstanden und formte sich dadurch zu einer länglichen Insel deren Bodenzusammensetzung noch heute vom Gletscher geprägt ist. So findet man im Boden vor allem einen hohen Anteil an Kalkmergel. Es sind vor allem diese kalkreichen Böden, die der Rieslingsäure durch eine natürliche Pufferung die Härte nehmen und sehr alterungsbeständige mineralstoffbetonte Weine mit fast cremiger Struktur und Filigranität erzeugen.

So profitieren Rieslinge vom Michelsberg nicht nur von den voll ausreifenden Trauben sondern auch vom kalkhaltigen Boden und präsentieren sich kräftig, weich und cremig. Und selbst in nicht so guten Jahren kommt der Riesling am Michelsberg fast immer zu voller Reife. Durch das Zusammenwirken von Lage, Mikroklima und Bodenbeschaffenheit wurde der Michelsberg vom VDP geadelt und als Lage für Große Gewächse anerkannt. Da nicht wenige Bad Dürkheimer Winzer ein Stückchen Weinberg dort Ihr eigen nennen überzeugen Sie sich doch beim nächsten Riesling einmal selbst vom Michelsberger Terroir. Zum Wohl.

Ihr Steffen Michler